Die Immaculata-Statue, die sich einst an der Oberen Hauptstraße 37 in Herxheim befand, ist bis heute verschwunden. Trotz mehrfacher Nachfragen und der Ankündigung einer Ortsbegehung durch die zuständige Denkmalschutzbehörde liegt bislang – soweit ersichtlich – keine öffentliche Aufklärung über ihren Verbleib vor.
Gerade dieser Umstand wirft Fragen auf.
Wenn eine Behörde eine Prüfung ankündigt, erwarten Bürger zu Recht, dass diese durchgeführt und das Ergebnis kommuniziert wird. Bleibt dies über einen längeren Zeitraum aus, entsteht der Eindruck, dass der Vorgang keine Priorität mehr besitzt oder ins Stocken geraten ist.
Hinzu kommt, dass die Ortsgemeinde auf die Zuständigkeit der Kreisverwaltung verweist, während von der Denkmalschutzbehörde nach bisherigem Kenntnisstand keine weiteren Informationen bekannt geworden sind. Für Außenstehende wirkt der Vorgang dadurch festgefahren.
Ob die Angelegenheit innerhalb der Behörden schlicht liegen geblieben ist oder ob es andere Gründe für die ausbleibende Kommunikation gibt, lässt sich derzeit nicht beurteilen. Ebenso wenig wäre es gerechtfertigt, ohne belastbare Belege von einer Vertuschung zu sprechen.
Dennoch gilt: Je länger nachvollziehbare Informationen ausbleiben, desto eher entstehen Spekulationen. Diese ließen sich durch Transparenz vermeiden.
Die entscheidenden Fragen sind bis heute unbeantwortet
- Wann wurde die Statue entfernt?
- Wer hat die Entfernung veranlasst?
- Wo befindet sich die Figur heute?
- Wurde der Vorgang dokumentiert?
- Warum wurde die angekündigte Ortsbegehung bislang nicht abgeschlossen oder deren Ergebnis nicht veröffentlicht?
Herxheim und die leise Lücke an der Oberen Hauptstraße
Kommentar: Verschwundene Immaculata – Schweigen der Behörden statt Aufklärung
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