Wahlprogramme für Rheinland-Pfalz

Vergleich der Wahlprogramme – Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

Politikfeld SPD CDU Bündnis 90/Die Grünen FDP AfD Die Linke
Soziales SPD Ausbau sozialer Leistungen, Armutsbekämpfung, Pflegeoffensive CDU Zielgenaue Hilfe, mehr Eigenverantwortung Bündnis 90/Die Grünen Soziale Gerechtigkeit + Klimaschutz zusammen denken FDP Sozialstaat, aber stärker leistungsorientiert Alternative für Deutschland (AfD) Sozialpolitik stark national orientiert Die Linke Umverteilung, höhere Sozialleistungen, Mindestlohn
Bildung SPD Kostenfreie Bildung, mehr Lehrer, Kitas stärken CDU Sprachtests, verpflichtendes Kita-Jahr, Leistungsfokus Bündnis 90/Die Grünen Inklusion, Bildung für nachhaltige Entwicklung FDP Digitale Bildung, Leistungsprinzip Alternative für Deutschland (AfD) Rückkehr zu „klassischer Bildung“, weniger Ideologie Die Linke Kostenfreie Bildung, kleinere Klassen
Wirtschaft SPD Staatliche Investitionen, Mittelstandsförderung CDU Entlastung der Wirtschaft, Bürokratieabbau Bündnis 90/Die Grünen Ökologischer Umbau der Wirtschaft FDP Marktwirtschaft, Start-ups, Innovation Alternative für Deutschland (AfD) Nationale Wirtschaft, Protektionismus Die Linke Starke Rolle des Staates
Klima & Energie SPD Erneuerbare ausbauen, sozial abgefedert CDU Technologieoffen, bezahlbare Energie Bündnis 90/Die Grünen Klimaschutz zentral, Ausbau erneuerbarer Energien FDP Technologieoffen, keine Verbote Alternative für Deutschland (AfD) Ablehnung der Energiewende, Atomkraft Die Linke Klimaschutz, aber sozialverträglich
Migration & Integration SPD Integration, Kommunen entlasten CDU Begrenzung, konsequente Abschiebungen Bündnis 90/Die Grünen Humanitäre Flüchtlingspolitik FDP Geordnete Migration, Fachkräfte Alternative für Deutschland (AfD) Starker Abschottungskurs Die Linke Bleiberecht, humanitäre Aufnahme
Innere Sicherheit SPD Prävention, Polizei stärken CDU Mehr Polizei, härtere Strafen Bündnis 90/Die Grünen Prävention & Demokratiebildung FDP Rechtsstaat effizient machen Alternative für Deutschland (AfD) Law-and-Order-Politik Die Linke Soziale Ursachen bekämpfen
Ländlicher Raum SPD Infrastruktur, medizinische Versorgung sichern CDU Straßen, Schulen, Verwaltung vor Ort Bündnis 90/Die Grünen Nachhaltige Regionalentwicklung FDP Digitalisierung als Schlüssel Alternative für Deutschland (AfD) Fokus auf regionale Identität Die Linke Öffentliche Daseinsvorsorge
Demokratie & Staat SPD Vertrauen in Institutionen CDU Schlanker, effizienter Staat Bündnis 90/Die Grünen Beteiligung, Transparenz FDP Freiheitsrechte, weniger Staat Alternative für Deutschland (AfD) Starke Kritik am politischen System Die Linke Mehr direkte Demokratie

Was bedeuten die Wahlprogramme ganz praktisch?

SPD

Wenn die SPD ihre Linie umsetzt, dann…

  • bleiben Kitas und Schule möglichst günstig oder kostenlos
  • investiert das Land mehr Geld in Pflege, Krankenhäuser und sozialen Wohnungsbau
  • gibt es eher staatliche Hilfen, wenn Preise steigen (Miete, Energie)
  • werden ländliche Regionen weiter gefördert (Ärzte, Busse, Schulen)

Gut für dich, wenn du Familie hast, im öffentlichen Dienst arbeitest oder auf soziale Sicherheit Wert legst.

CDU

Bei CDU-Politik bedeutet das meist…

Gut für dich, wenn du Sicherheit, klare Regeln und verlässliche Verwaltungen willst.

Bündnis 90 / Die Grünen

Ganz praktisch heißt das…

  • erneuerbare Energien werden weiter ausgebaut (Wind, Solar)
  • mehr Förderungen für klimafreundliches Bauen & Mobilität
  • Umwelt- und Klimaschutz beeinflusst fast alle Lebensbereiche
  • mehr Geld für ÖPNV statt Auto

Gut für dich, wenn dir Klimaschutz wichtiger ist als niedrige Energiepreise und du offen für Veränderungen bist.

FDP

Im Alltag heißt FDP-Politik…

Gut für dich, wenn du selbstständig, unternehmerisch denkst oder wenig staatliche Eingriffe willst.

Alternative für Deutschland (AfD)

Konkret würde das bedeuten…

Spricht dich an, wenn du unzufrieden mit dem politischen System bist und starke Veränderungen willst.

Die Linke

Im Alltag hieße das…

Gut für dich, wenn du wenig verdienst, Miete ein großes Thema ist oder du dir einen sehr starken Sozialstaat wünschst.

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André Braselmann ist ein unabhängiger Freier Journalist aus der Verbandsgemeinde Rülzheim in der Region Südpfalz. Er berichtet über das, was vor Ort passiert – offen, kritisch und nah an den Menschen.
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