Der Body-Mass-Index BMI ist eine Maßzahl, die das Verhältnis von Körpergewicht zu Körpergröße beschreibt. Er wird genutzt, um den gewichtsbezogenen Gesundheitszustand eines Menschen grob einzuschätzen.
Neben der Bezeichnung BMI sind auch die Begriffe Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index gebräuchlich.
Da der Body-Mass-Index (BMI) anhand einer einfachen Formel berechnet wird, zählt er zu den am häufigsten genutzten Methoden, um eine erste Einschätzung des Körpergewichts vorzunehmen. Der BMI kann Hinweise darauf geben, ob Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas vorliegen könnten.
Wie berechnet man den Body-Mass-Index?
Der BMI wird folgendermaßen berechnet:
BMI = Körpergewicht (kg) ÷ (Körpergröße in m)²
Beispiel:
Eine Person wiegt 80 kg und ist 1,75 m groß.
→ 80 ÷ (1,75 × 1,75) = 26,1 kg/m²
Die Maßeinheit des BMI ist kg/m².
Wie wird der BMI interpretiert?
Zur Einordnung des berechneten Werts wird in der Regel die Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet:
- Untergewicht: BMI unter 18,5
- Normalgewicht: BMI 18,5 – 24,9
- Übergewicht: BMI 25,0 – 29,9
- Adipositas: BMI ab 30,0
BMI selbst berechnen oder online?
Grundsätzlich können Sie den BMI mit einem Taschenrechner selbst ausrechnen.
Ein BMI-Rechner im Internet ist jedoch oft bequemer, denn:
- Gewicht und Größe eingeben genügt
- Der BMI wird automatisch berechnet
- Das Ergebnis wird sofort interpretiert (z. B. Normalgewicht oder Übergewicht)
- Wer selbst rechnet, kann zusätzlich eine BMI-Tabelle zur Einordnung nutzen.
Wichtiger Hinweis
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein einfacher Orientierungswert zur Einschätzung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Er kann erste Hinweise auf Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas geben, ersetzt jedoch keine ärztliche Beurteilung. Faktoren wie Muskelmasse, Körperfettanteil, Alter, Geschlecht oder individuelle gesundheitliche Voraussetzungen werden bei der BMI-Berechnung nicht berücksichtigt. Daher sollte der BMI stets als grober Richtwert und nicht als abschließende Diagnose verstanden werden.
