Südpfalzreporter startet Koffer-Notdienst für Sachsen-Anhalt

Südpfalzreporter startet Koffer-Notdienst für Sachsen-Anhalt

Bus mit freiwilligen Helfern soll bereitstehen – Wer gehen will, muss nicht alleine packen.
Südpfalz / Sachsen-Anhalt. Der Südpfalzreporter reagiert auf die zunehmenden öffentlichen Ankündigungen, Sachsen-Anhalt im Falle eines politischen Machtwechsels verlassen zu wollen.

Die Lösung: Ein Bus voller freiwilliger Helfer soll organisiert werden.

Ziel der Mission ist klar:

  • Koffer packen,
  • Kartons schleppen und dafür sorgen, dass niemand auf halber Strecke zwischen Ankündigung und tatsächlicher Abreise aufgibt.

Wir haben die Aussagen gehört und nehmen sie selbstverständlich ernst, erklärt ein Sprecher des selbstverständlich völlig erfundenen Organisationskomitees. Wenn jemand sagt, wenn die regieren, bin ich weg, dann sagen wir: Alles klar. Wo stehen die Koffer?

Hilfe dort, wo sie gebraucht wird

Der geplante Hilfsbus soll mit einem Team aus freiwilligen Kofferpackern nach Sachsen-Anhalt fahren.

Geplant sind unter anderem:

  • professionelle Kofferöffner,
  • erfahrene Kartonfalter,
  • Spezialisten für Kleidung, die seit 2007 nicht mehr getragen wurde,
  • Träger für besonders schwere politische Überzeugungen,
  • sowie mindestens eine Person, die überprüfen kann, ob die angekündigte Abreise diesmal tatsächlich stattfindet.

Wir möchten niemanden unter Druck setzen, betont der fiktive Sprecher. Aber wenn jemand öffentlich ankündigt, das Bundesland zu verlassen, möchten wir natürlich helfen, diese schwere Entscheidung möglichst effizient umzusetzen.

Auch Großumzüge denkbar

Sollte sich herausstellen, dass einzelne Ankündigungen nicht nur einen Koffer, sondern einen kompletten Hausstand betreffen, will der Südpfalzreporter nach eigenen Angaben flexibel reagieren.

Wir prüfen derzeit, ob ein Anhänger ausreicht oder ob wir direkt eine kleine Spedition brauchen, heißt es.

Für besonders umfangreiche Auswanderungspläne soll außerdem ein zusätzlicher Service angeboten werden:

Die Helfer können auf Wunsch beim Sortieren helfen.

  • Kategorie 1: Mitnehmen.
  • Kategorie 2: Verschenken.
  • Kategorie 3: Wegwerfen.
  • Kategorie 4: Vielleicht bleibe ich doch erst einmal.

Bitte frühzeitig anmelden

Da die Zahl der angekündigten Abreisen nur schwer einzuschätzen sei, bittet der Südpfalzreporter um rechtzeitige Rückmeldung.

Benötigt werden folgende Angaben:

  • Name:
  • Anzahl der Koffer:
  • Anzahl der Umzugskartons:
  • Haustiere: Ja / Nein
  • Geplantes Zielland:
  • Und die wichtigste Frage: Meinen Sie es diesmal wirklich?

Wir wollen schließlich nicht mit einem vollbesetzten Bus vor der Tür stehen und dann hören: Nein, nein, das war doch nur eine Metapher, erklärt der fiktive Sprecher.

Ein Angebot aus echter deutscher Hilfsbereitschaft

Der Südpfalzreporter stellt klar: Bei der Aktion handelt es sich selbstverständlich um Satire.
Niemand werde gezwungen, Sachsen-Anhalt zu verlassen. Niemand werde zum Kofferpacken gedrängt.

Aber wer öffentlich ankündigt, bei einem bestimmten Wahlergebnis das Land oder Bundesland verlassen zu wollen, soll wissen:

Der Südpfalzreporter hört zu.

Und wenn es ernst gemeint ist, bringt er möglicherweise sogar Helfer mit.

Südpfalzreporter – große Worte verdienen manchmal einen kleinen Umzugsservice.

André Braselmann

Ich bin unabhängiger freier Journalist aus der Verbandsgemeinde Rülzheim in der Südpfalz.

  • Ich berichte über Ereignisse, Menschen und Entwicklungen aus unserer Region.
  • Meine journalistische Arbeit finanziert sich nicht durch staatliche Fördermittel.
  • Unabhängiger Journalismus lebt von der Unterstützung seiner Leserinnen und Leser.

Gute Berichterstattung entsteht nicht von selbst. Sie braucht Zeit, Recherche und direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort.

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