Landesplanung zu regionaler Netzwerkbildung der Krankenhäuser widerspricht nicht der Einrichtung von Notkrankenhäusern

Landesplanung zu regionaler Netzwerkbildung der Krankenhäuser widerspricht nicht der Einrichtung von Notkrankenhäusern

27.03.2020 – „Wie andere Landkreise und Städte setzten wir unsere Planungen für ein Notkrankenhaus weiter um“, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel und ergänzt: „Dies widerspricht nicht den Planungen des Landes, regionale Netzwerke mit den Maximalversorgern zu schaffen.“ Landrat Brechtel hat sich in einer Telefonkonferenz mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler versichern lassen, dass die Maßnahmen auf lokaler Eben weiterhin betrieben werden sollen, jedoch erst zum Einsatz kommen, sollten die bestehenden Kapazitäten nicht mehr ausreichen. „So und nicht anders haben wir das von vornherein vorgesehen. Natürlich hoffe ich inständig, dass wir den Moment nicht erleben müssen, in dem ein Notkrankenhaus seinen Betrieb aufnehmen muss“, so der Kreischef. „Sollten wir in diese schlimme Notsituation kommen, sind wir aber vorbereitet. Es ist gut, wenn alle Ebenen zusammenwirken, um den größtmöglichen Schutz und die beste Versorgung für die Menschen gewährleisten zu können.“

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Landrat Brechtel: Dem Virus einen Schritt voraus sein. Vorsorgemaßnahmen laufen auf Hochtouren - Katastrophenschutzstab des Landkreises Germersheim arbeitet seit Sonntag in Stufe 5

Landrat Brechtel: Dem Virus einen Schritt voraus sein. Vorsorgemaßnahmen laufen auf Hochtouren – Katastrophenschutzstab des Landkreises Germersheim arbeitet seit Sonntag in Stufe 5

23.03.2020 – Auch der Landkreis Germersheim arbeitet seit gestern, Sonntag, 22. März, in Stufe 5 des Katastrophenschutzes. „Für die Bürgerinnen und Bürger ist das kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Stufe 5 bedeutet, dass wir als Katastrophenschutzstab noch effektiver auf allen Ebenen zusammenarbeiten können. Alle Hilfsorganisationen und die Verwaltung arbeiten strukturiert zusammen, es kann auf alle Anforderungen schnell reagiert werden. Die Vorbereitungen auf eine Notlage, die hoffentlich so nie eintritt, laufen auf Hochtouren“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Soweit möglich, kommen die Stabsmitglieder aus Gründen des Infektionsschutzes nicht in einem Raum zusammen, wenn doch, dann nur mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Landrat Brechtel hat angewiesen, Abstimmungen weitestgehend über Telefonkonferenzen zu treffen. „Ich weiß, dass ich mich auf die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitglieder im Rahmen des Katastrophenschutzstabes verlassen kann. Die Arbeiten werden schon seit Beginn der Krise professionell erledigt. Ihnen allen gebührt mein höchster Respekt. Danke!“, so Landrat Brechtel. Der Katastrophenschutzstab untersteht der Leitung von Kreisfeuerwehrinspekteur Mike Schönlaub.

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Notpflegestation eingerichtet - Brechtel: Vorsorgemaßnahme, falls mobile Pflegekräfte ausfallen oder nicht Haushalte nicht mehr anfahren können

Notpflegestation eingerichtet – Brechtel: Vorsorgemaßnahme, falls mobile Pflegekräfte ausfallen oder nicht Haushalte nicht mehr anfahren können

20.03.2020 – „Wir müssen versuchen, die Zeit, die wir haben zu nutzen, und alle Vorkehrungen treffen, sollte es zu einem größeren Ausbruch an Erkrankungen durch das Coronavirus auch bei uns kommen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Wir müssen dabei auch an die Menschen denken, die schon jetzt auf regelmäßige Unterstützung und Pflege im eigenen Haus angewiesen sind, also an diejenigen, für die die Hilfen von beispielsweise Sozialstationen, mobilen Pflegediensten und Pflegekräften von unschätzbarem Wert und unter Umständen lebensnotwendig sind.“ Sollten aufgrund einer enormen Erkrankungswelle diese Fachkräfte wegbrechen, sei es durch eigene Erkrankungen oder durch Quarantänemaßnahmen, möchte der Landkreis Germersheim den zu Pflegenden schnell eine sichere Versorgung ermöglichen.

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